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Sprechen, reden, sich unterhalten: Das ist der Unterschied

vor 3 Tagen
10 Min. Lesezeit

„Wir müssen reden.“

Wenn du diesen Satz hörst, bedeutet das meistens nichts Gutes. Vielleicht sagt ihn dein Partner oder deine Partnerin, oder du hörst ihn im Büro. Und du überlegst sofort: Was ist passiert? Habe ich etwas falsch gemacht?


Dabei ist reden eigentlich ein ganz harmloses Wort.


„Wir haben gestern den ganzen Abend geredet.“ Das klingt doch ziemlich gemütlich, oder?

Für solche Gespräche brauchst du im Deutschen immer wieder drei Verben: sprechen, reden und sich unterhalten.


Sie haben eine ähnliche Bedeutung, klingen aber nicht immer gleich. Außerdem gibt es ein paar Präpositionen und Fragewörter, die du kennen solltest.


In diesem Artikel zeige ich dir, wann du welches Verb verwenden kannst, wie du nach Gesprächspartnern und Gesprächsthemen fragst und warum du mit einem umgangssprachlichen Wort wie labern ein bisschen vorsichtig sein solltest.



Lieber hören als lesen? Hier kannst du dir die passende Podcastfolge anhören:




Kurz erklärt: Was ist der Unterschied zwischen sprechen, reden und sich unterhalten?


Sprechen, reden und sich unterhalten bedeuten alle, dass Menschen etwas mündlich ausdrücken oder miteinander kommunizieren. In vielen Situationen kannst du die Verben austauschen. Trotzdem gibt es Unterschiede:

Verb

Typische Verwendung

sprechen

Klingt oft neutral und passt auch in formelle Situationen.

reden

Klingt häufig etwas alltäglicher und kann je nach Situation direkter wirken.

sich unterhalten

Betont oft ein Gespräch, bei dem sich Menschen miteinander austauschen.

Vergleiche diese drei Sätze:

  • „Ich habe gestern mit meiner Nachbarin gesprochen.“

  • „Ich habe gestern mit meiner Nachbarin geredet.“

  • „Ich habe mich gestern mit meiner Nachbarin unterhalten.“


Alle drei Sätze sind richtig und natürlich.


Bei sich unterhalten denke ich allerdings eher an ein Gespräch, bei dem beide etwas erzählt haben. Bei sprechen und reden bleibt das offener.


Das sind keine festen Regeln. Welches Wort natürlich klingt, hängt auch vom Tonfall, der Situation und den Menschen ab, die miteinander sprechen.



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Mit wem sprichst du? Sprechen und reden mit Dativ


Stell dir vor, du rufst bei deiner Versicherung oder bei einer Behörde an. Du möchtest eine Frage zu einem Brief klären und sagst:

„Guten Morgen, ich würde gerne mit Herrn Müller sprechen.“


Das ist ein Satz, den du dir genauso merken kannst. Er klingt höflich und passt auch bei einer Arztpraxis oder in einer Firma.


Du könntest aber auch sagen:

„Ich würde gerne mit Herrn Müller reden.“


Grammatisch ist das genauso richtig. Trotzdem höre ich da etwas anderes heraus. Vielleicht hast du ein persönliches Anliegen, vielleicht musst du etwas mit ihm klären.


Reden kann in dieser Situation etwas direkter wirken. Sprechen klingt am Telefon oft neutraler.

Aber das ist keine strenge Regel. Du kannst mit deiner Freundin sprechen oder mit deinem Chef reden. Oft macht es keinen großen Unterschied, welches Verb du benutzt.



Mit wem? Die Präposition „mit“


In beiden Sätzen verwendest du die Präposition mit.

  • „Ich spreche mit meiner Nachbarin.“

  • „Ich rede mit meinem Chef.“


Nach mit steht immer der Dativ.

Und die Frage ist: Mit wem?

  • „Mit wem hast du vorhin gesprochen?“

  • „Mit meiner Kollegin.“


Das war also die Person, mit der du gesprochen hast.


Aber worum ging es in eurem Gespräch? Was war das Thema?



Worüber sprichst du? Sprechen und reden über etwas


Vielleicht hat deine Kollegin von ihrem Wochenende erzählt. Dann kannst du sagen:

„Ich habe mit meiner Kollegin über ihren Ausflug gesprochen.“


Hier gibt es zwei verschiedene Informationen:

Mit wem? Mit meiner Kollegin.

Worüber? Über ihren Ausflug.


Mit über beschreibst du das Thema des Gesprächs.


Weitere Beispiele:

  • „Wir reden über den Urlaub.“

  • „Ich spreche mit meinem Vermieter über die Nebenkostenabrechnung.“

  • „Wir haben gestern lange über unsere Kinder gesprochen.“


Nach über steht bei diesen Verben der Akkusativ.


Mit jemandem reden oder über jemanden reden?

Und es macht natürlich einen Unterschied, ob du mit jemandem oder über jemanden sprichst.


Stell dir vor, du kommst im Büro in die Kaffeeküche. Zwei Kolleginnen verstummen plötzlich. Sie hören also auf zu sprechen, sobald sie dich sehen.


Vielleicht denkst du:

„Haben die gerade über mich geredet?“


Wenn sie mit dir reden, bist du Teil des Gesprächs. Wenn sie über dich reden, bist du das Thema.

Vielleicht haben sie etwas Nettes gesagt. Vielleicht auch nicht.


Besonders bei über jemanden reden kann der Gedanke entstehen, dass hinter dem Rücken dieser Person gesprochen oder sogar gelästert wird. Aber natürlich ist nicht jedes Gespräch über eine andere Person negativ.


Und hier gibt es noch einen wichtigen Unterschied bei den Fragewörtern:

  • Worüber? fragst du bei einer Sache oder einem Thema.

  • Über wen? fragst du bei einer Person.


Zum Beispiel:

„Worüber habt ihr gesprochen?“ – „Über unseren Urlaub.“

„Über wen habt ihr gesprochen?“ – „Über unseren neuen Kollegen.“



Von etwas sprechen oder über etwas sprechen: Was ist der Unterschied?


Du kannst nicht nur über etwas, sondern auch von etwas sprechen oder reden.

„Mein Nachbar redet ständig von seinem neuen Auto.“


Oder:

„Meine Chefin hat von großen Veränderungen in der Firma gesprochen.“


Nach von steht der Dativ.

Aber was ist nun der Unterschied zwischen von und über?


Wenn du über etwas sprichst, ist das normalerweise das Thema des Gesprächs.

Wenn du von etwas sprichst, kann es stärker darum gehen, dass du etwas erzählst, davon berichtest oder etwas erwähnst.


Vergleiche:

„Sie hat über ihren Urlaub gesprochen.“


Vielleicht hat sie erzählt, wohin sie gefahren ist, was sie erlebt hat und wie ihr der Urlaub gefallen hat. Der Urlaub war das Gesprächsthema.


„Sie hat von ihrem Urlaub gesprochen.“

Hier denke ich eher daran, dass sie etwas von ihren Urlaubserlebnissen erzählt hat.

Aber auch diese Unterscheidung ist nicht immer eindeutig. Dein Nachbar kann von seinem neuen Auto reden oder über sein neues Auto reden. Beides ist richtig.


Vielleicht kennst du auch den Satz:

„Wovon redest du eigentlich?“

Das sagt man zum Beispiel, wenn man überhaupt nicht versteht, was der andere meint.

Je nach Tonfall kann diese Frage allerdings auch ungeduldig oder ziemlich direkt klingen.


Damit haben wir die wichtigsten Präpositionen:

  • mit + Dativ: die Person, mit der du sprichst

  • über + Akkusativ: das Gesprächsthema

  • von + Dativ: etwas, wovon du erzählst oder sprichst

Aber wir haben ja noch ein drittes Verb.



Sich mit jemandem unterhalten: Bedeutung und Beispiele


Stell dir vor, du bist auf einer Geburtstagsfeier und kennst dort kaum jemanden.


Neben dir sitzt Maria, die vor ein paar Jahren aus Spanien nach Deutschland gezogen ist. Ihr kommt ins Gespräch und erzählt euch von eurem Alltag, euren Familien und euren Erfahrungen in Deutschland.


Am nächsten Tag fragt dich eine Freundin:

„Und, wie war die Feier?“

„Ach, schön! Ich habe mich lange mit einer Frau aus Spanien unterhalten.“


Das klingt nach einem angenehmen Gespräch, bei dem beide etwas erzählt haben.

Und genau das betont sich unterhalten häufig: Man spricht miteinander, man tauscht sich aus.

Natürlich kann man sich auch über ernste Dinge unterhalten. Aber wenn ich sage: „Wir haben uns gestern nett unterhalten“, denkst du wahrscheinlich nicht sofort an ein Problem, das geklärt werden musste.


Welche Präpositionen gehören zu „sich unterhalten“?

Bei sich unterhalten verwendest du ebenfalls die Präpositionen mit und über.

  • „Ich habe mich mit meiner Nachbarin unterhalten.“

  • „Wir haben uns über unsere Kinder unterhalten.“


Es gilt also wieder:

mit + Dativ

über + Akkusativ


Aber Achtung: Anders als bei sprechen und reden verwendest du hier normalerweise nicht von, um das Gesprächsthema anzugeben.


Du sagst also:

„Wir haben uns über den Urlaub unterhalten.“

Nicht: „Wir haben uns von dem Urlaub unterhalten.“


Sich unterhalten ist ein reflexives Verb

Das ist ein wichtiger grammatischer Unterschied zu sprechen und reden.


Du brauchst bei sich unterhalten auch das passende Reflexivpronomen.

  • „Ich unterhalte mich mit meiner Kollegin.“

  • „Du unterhältst dich mit deinem Nachbarn.“

  • „Wir unterhalten uns über unseren Urlaub.“

Und im Perfekt:

  • „Wir haben uns gestern lange unterhalten.“


Ein typischer Fehler ist, das Reflexivpronomen zu vergessen.

„Ich habe gestern mit meiner Kollegin unterhalten“ ist nicht richtig, wenn du sagen möchtest, dass ihr ein Gespräch geführt habt.


Es muss heißen:

„Ich habe mich gestern mit meiner Kollegin unterhalten.“


Übrigens: Wenn jemand sagt „Wir müssen uns mal unterhalten“, kann das genauso ernst klingen wie „Wir müssen reden“. Das Verb allein macht ein Gespräch also nicht automatisch angenehm.



Deutsch sprechen oder auf Deutsch sprechen?


Noch ein kleiner Unterschied, gerade wenn es um Fremdsprachen geht.

Wenn du sagen möchtest, welche Sprachen du kannst, verwendest du sprechen, nicht reden:

  • „Ich spreche ein bisschen Englisch.“

  • „Meine Kinder sprechen Deutsch und Italienisch.“

  • „Sprichst du Französisch?“


Hier geht es um die Fähigkeit, eine Sprache zu benutzen.


Wenn du aber tatsächlich ein Gespräch führst, kannst du alle drei Verben verwenden:

  • „Wir sprechen auf Deutsch.“

  • „Wir reden auf Deutsch.“

  • „Wir unterhalten uns auf Deutsch.“


Zum Beispiel:

„Wenn ich mich mit meinen deutschen Freunden treffe, unterhalten wir uns nur auf Deutsch. Englisch sprechen wir eigentlich gar nicht.“


Du kannst also Deutsch sprechen, aber auch dich auf Deutsch unterhalten.



Was bedeutet „labern“? Und warum solltest du vorsichtig damit sein?


Damit kommen wir zu einem Wort, das du bestimmt schon einmal gehört hast: labern.


In den sozialen Medien sehe ich immer wieder Videos, in denen labern einfach als umgangssprachliches Wort für reden erklärt wird.


Ganz so einfach ist es aber nicht.

Mir fällt das besonders bei meinen eigenen Kindern auf. Die verwenden das Wort nämlich teilweise ganz anders als mein Mann und ich.


Wenn sie zum Beispiel sagen:

„Wir haben gestern den ganzen Abend einfach nur gelabert.“


Dann meinen sie das meistens positiv.

Sie haben sich mit ihren Freunden getroffen, zusammengesessen, geredet und eine schöne Zeit gehabt.


Mein Mann und ich würden dagegen eher sagen:

„Wir haben uns nett unterhalten.“


Wenn ich aber sage:

„Der hat wieder gelabert ohne Ende.“

Dann ist das eindeutig kein Kompliment.

Damit meine ich, dass jemand viel zu viel geredet hat, vielleicht auch ziemlich viel Unsinn.


„Was laberst du?“: Freundschaftlich oder respektlos?

Dann gibt es noch einen Ausdruck, den du vor allem bei jüngeren Leuten hören kannst:


„Was laberst du?“

Stell dir vor, jemand sagt:

„Hamburg liegt in Bayern.“

Dann könnte ein Freund antworten:

„Ey, was laberst du? Hamburg liegt doch nicht in Bayern!“


Unter guten Freunden kann das ganz normal sein, vielleicht ist es sogar scherzhaft gemeint.

Aber wenn du das zu einer fremden Person sagst, kann es ziemlich respektlos klingen.


Und ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Kinder das zu meinem Mann oder zu mir nicht sagen würden. Wir würden das auch nicht benutzen, auch nicht unseren Kindern gegenüber.

Für mich persönlich klingt es einfach unhöflich. Aber ich bin ja auch kein Teenager.


Natürlich verwenden nicht alle jungen Leute das Wort gleich. Und bestimmt gibt es auch ältere Menschen, die es ganz selbstverständlich benutzen.


Daran siehst du aber, warum du mit manchen umgangssprachlichen Ausdrücken vorsichtig sein solltest. Es kommt nicht nur auf die Bedeutung an, sondern auch darauf, wer mit wem spricht.


„Das Gelaber“ ist meistens negativ

Bei dem Nomen das Gelaber ist die Bedeutung normalerweise negativ.

„Ich kann dieses Gelaber nicht mehr hören!“

Wer das sagt, ist offensichtlich genervt.


Vielleicht redet jemand ständig über dieselbe Sache, erzählt Unsinn oder spricht viel, ohne etwas Wichtiges zu sagen.


Ist „quatschen“ eine gute Alternative zu „labern“?

Wenn du von einem schönen Abend erzählen möchtest, sag lieber:

„Wir haben uns lange unterhalten.“


Oder etwas lockerer:

„Wir haben noch ein bisschen gequatscht.“


Quatschen ist auch umgangssprachlich, klingt in dieser Situation aber normalerweise freundlich und entspannt.


Allerdings kann auch dieses Wort negativ sein. „Quatsch nicht so viel!“ klingt natürlich ganz anders als „Wir haben noch ein bisschen gequatscht.“

Du siehst: Nicht nur das Wort, sondern der ganze Satz und der Tonfall entscheiden darüber, wie etwas verstanden wird.


Und labern? Das kannst du natürlich verstehen, wenn du es hörst. Aber du musst es nicht unbedingt selbst verwenden.



Welche Formulierungen passen im deutschen Alltag?


Wenn du unsicher bist, kannst du dich an diesen Beispielen orientieren.

Situation

Natürliche Formulierung

Du rufst bei einer Firma an.

„Ich würde gerne mit Frau Schmidt sprechen.“

Du möchtest mit deinem Chef etwas klären.

„Ich muss noch mit meinem Chef reden.“

Du erzählst von einem Gespräch über eure Urlaubspläne.

„Wir haben über unseren Urlaub gesprochen.“

Du hast auf einer Feier jemanden kennengelernt.

„Wir haben uns lange unterhalten.“

Du warst mit Freunden im Café.

„Wir haben noch ein bisschen gequatscht.“

Du hast einen Ausdruck nicht verstanden.

„Was meinst du genau?“

Du musst nicht bei jedem Gespräch lange überlegen, welches Verb du benutzen solltest.


Mit sprechen bist du in den meisten Situationen auf der sicheren Seite. Reden ist ebenfalls sehr häufig und natürlich. Und wenn du ein Gespräch beschreiben möchtest, bei dem sich Menschen ausgetauscht haben, passt sich unterhalten oft besonders gut.


Kleine Übung: Sprechen, reden oder sich unterhalten?




Und jetzt versuche, drei Sätze über deinen eigenen Alltag zu bilden.

Mit wem hast du heute schon gesprochen? Worüber habt ihr geredet? Und wann hast du dich das letzte Mal richtig nett mit jemandem unterhalten?


Du kannst die Sätze zuerst aufschreiben. Aber versuche anschließend, sie auch laut zu sagen.



Häufige Fragen zu sprechen, reden und sich unterhalten


Was ist der Unterschied zwischen sprechen und reden?

Beide Verben bedeuten häufig dasselbe und sind in vielen Sätzen austauschbar. Sprechen klingt in bestimmten Situationen etwas neutraler oder formeller, während reden oft alltäglicher und direkter wirkt. Ein fester Unterschied besteht aber nicht.


Wann sagt man „sich unterhalten“?

Sich unterhalten benutzt du häufig, wenn zwei oder mehr Menschen miteinander sprechen und Gedanken oder Erfahrungen austauschen. Das kann ein lockeres Gespräch unter Freunden sein, aber auch eine Unterhaltung über ernste Themen.


Heißt es „mit jemandem sprechen“ oder „über jemanden sprechen“?

Beides ist richtig, bedeutet aber etwas anderes. Wenn du mit jemandem sprichst, ist diese Person dein Gesprächspartner. Wenn du über jemanden sprichst, ist diese Person das Thema des Gesprächs.


Was ist der Unterschied zwischen „worüber“ und „wovon“?

Worüber gehört zur Präposition über, wovon zur Präposition von. Bei sprechen und reden kannst du häufig beide verwenden. „Worüber habt ihr gesprochen?“ fragt nach dem Gesprächsthema. „Wovon hast du erzählt?“ fragt danach, worüber jemand berichtet hat.


Kann man „sich von etwas unterhalten“ sagen?

Nein, wenn du damit das Thema eines Gesprächs ausdrücken möchtest. Du sagst: „Wir haben uns über den Urlaub unterhalten.“ Mit dem Verb sprechen oder reden kannst du dagegen sowohl über den Urlaub als auch von dem Urlaub sagen.


Ist „labern“ unhöflich?

Nicht immer. Labern kann umgangssprachlich einfach bedeuten, dass Menschen locker miteinander reden. Es kann aber auch abwertend gemeint sein. Besonders „Was laberst du?“ kann gegenüber fremden Personen respektlos wirken. Deshalb solltest du auf die Situation und den Tonfall achten.



Nicht nur die richtigen Wörter kennen, sondern natürlich sprechen

Kommen wir noch einmal zu unserem ersten Satz zurück:

„Wir müssen reden.“


Vielleicht erschrickst du beim nächsten Mal immer noch ein bisschen, wenn jemand das zu dir sagt. Aber du kannst ja erst einmal fragen:

„Worüber denn?“


Und vielleicht geht es tatsächlich nur um die Urlaubsplanung.


Du weißt jetzt, wie du sprechen, reden und sich unterhalten verwendest, welche Präpositionen dazugehören und warum labern je nach Situation ganz unterschiedlich wirken kann.

Vielleicht achtest du in den nächsten Tagen einmal darauf, wie die Menschen um dich herum diese Wörter benutzen. Besonders interessant ist dabei, wie sie etwas sagen und mit wem sie sprechen.


Denn genau diese kleinen Unterschiede machen es manchmal schwer, sich auf Deutsch so auszudrücken, wie man es eigentlich möchte. Darüber habe ich übrigens auch in meinem Artikel „Warum du auf Deutsch nicht ganz du selbst bist“ geschrieben.


Du verstehst solche Unterschiede schon gut, aber beim Sprechen fallen dir die passenden Wörter nicht immer ein?

Im CharLingua Sprachclub kannst du regelmäßig mit anderen Deutschlernenden über Themen aus dem Alltag sprechen, neue Formulierungen ausprobieren und sicherer darin werden, spontan auf Deutsch zu reagieren.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, die richtige Präposition zu kennen. Du möchtest dich mit anderen Menschen unterhalten können, ohne ständig über jedes Wort nachdenken zu müssen.

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Charlotte von Strotha!

 

Ich bin zertifizierte Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und unterrichte seit 2015 erwachsene Deutschlerner aus aller Welt.

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Ich bin Charlotte, deutsche Muttersprachlerin und zertifizierte Deutschlehrerin. Ich helfe Deutschlernern aus der ganzen Welt, selbstbewusst und fließend Deutsch zu sprechen.

 

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Charlotte von Strotha, Gründerin von CharLingua
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