Mülltrennung in Deutschland
- Charlotte

- 22. Juli
- 10 Min. Lesezeit
Dieses Thema begegnet uns jeden Tag und ist trotzdem nicht immer einfach: die Mülltrennung.
Mülltrennung – das bedeutet: Der Müll kommt in verschiedene Tonnen oder Behälter. Er wird also sortiert.
Oft sprechen wir Deutschen ein bisschen stolz davon, dass wir „Weltmeister im Mülltrennen“ sind. Ob das stimmt, weiß ich nicht so genau. Aber es zeigt auf jeden Fall, dass die meisten Menschen in Deutschland dieses Thema sehr ernst nehmen.
Wenn du eine Verpackung in der Hand hältst, ist die richtige Tonne allerdings nicht immer sofort klar. Gehört die Pizzaschachtel ins Altpapier? Muss der Joghurtbecher ausgespült werden? Und wohin kommen Batterien oder ein kaputter Wasserkocher?
Die genauen Regeln sind leider nicht in jeder Stadt und Gemeinde gleich. Deshalb solltest du im Zweifel immer im Abfall-ABC deines Wohnortes nachsehen.
Dieser Artikel gibt dir aber eine gute Orientierung, damit du weißt, worauf du bei der Mülltrennung in Deutschland achten musst.
Kurz gesagt: In deutschen Haushalten werden normalerweise Papier, Glas, Verpackungen, Biomüll und Restmüll getrennt gesammelt. Elektrogeräte, Batterien und Problemstoffe gehören nicht in diese Tonnen, sondern müssen zu einer besonderen Sammelstelle oder zum Wertstoffhof gebracht werden. Die örtlichen Regeln können sich unterscheiden.

Inhalt
Häufige Fragen
Vokabeln zur Mülltrennung
Warum ist Mülltrennung wichtig?
Nicht der gesamte Müll wird in Deutschland einfach gemeinsam verbrannt.
Restmüll wird in der Regel energetisch verwertet. Das bedeutet, dass er verbrannt wird und dass die dabei entstehende Energie zum Beispiel für Strom oder Wärme genutzt wird.
Papier, Glas, Bioabfall und viele Verpackungen können dagegen recycelt oder auf andere Weise verwertet werden. Aus alten Verpackungen können dann wieder neue Materialien und Produkte entstehen.
Dafür müssen die unterschiedlichen Abfallarten möglichst richtig getrennt werden. Mülltrennung ist also die Voraussetzung dafür, dass wertvolle Rohstoffe, zurückgewonnen und wiederverwendet werden können.
Wenn du deinen Müll richtig trennst, hilfst du deshalb dabei, den Verbrauch von Rohstoffen zu reduzieren und die Umwelt zu schützen.
Welche Arten von Müll werden in Deutschland getrennt?
Normalerweise unterscheidet man in einem deutschen Haushalt diese Kategorien:
Papier, Pappe und Karton
Verpackungen aus Kunststoff, Metall oder Verbundstoffen
Glasverpackungen
Biomüll
Restmüll
Dazu kommen Dinge, die nicht in die normalen Haushaltstonnen dürfen. Das sind zum Beispiel:
Elektrogeräte
Batterien und Akkus
flüssige Farben und Lacke
Chemikalien
größere Gegenstände
bestimmte Bauabfälle
Für diese Abfälle gibt es Wertstoffhöfe, Schadstoffsammlungen und Rückgabestellen im Handel.
Wie heißen die wichtigsten Sammelbehälter für Müll?
Die wichtigsten Sammelbehälter sind:

die Papiertonne
die Gelbe Tonne oder der Gelbe Sack
die Restmülltonne
die Biotonne
der Glascontainer
Die Papiertonne: Was gehört ins Altpapier?)
In die Papiertonne gehören Papier, Pappe und Karton.
In vielen Häusern gibt es dafür eine blaue Tonne. Wenn dein Haus keine eigene Papiertonne hat, musst du das Altpapier möglicherweise zu einem öffentlichen Container bringen.
In die Papiertonne gehören zum Beispiel:
Zeitungen und Zeitschriften
Briefe und Schreibpapier
Bücher ohne Kunststoffeinband
Eierkartons
Versandkartons
Verpackungen aus Papier und Pappe
saubere und leere Pizzakartons
Große Kartons solltest du zusammenfalten. So nehmen sie in der Tonne weniger Platz ein.
Was gehört nicht in die Papiertonne?
Nicht alles, was sich wie Papier anfühlt oder das Wort „Papier“ im Namen trägt, gehört ins Altpapier.
Nicht in die Papiertonne gehören zum Beispiel:
benutzte Papiertaschentücher
benutzte Papierservietten
Backpapier
stark verschmutzte oder fettige Pappe
Getränkekartons
beschichtete Coffee-to-go-Becher
Tapeten
Papiertaschentücher und Servietten gehören normalerweise in den Restmüll. Getränkekartons kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
Wohin gehören Kassenzettel?
Kassenzettel bestehen häufig aus Thermopapier. Dieses Papier ist besonders beschichtet und gehört normalerweise in den Restmüll.
Eine Ausnahme sind Thermopapiere, die mit dem Blauen Engel gekennzeichnet sind. Sie dürfen ins Altpapier. Wenn du das Zeichen nicht siehst oder unsicher bist, wirf den Kassenzettel in den Restmüll.
Der Glascontainer: Wie wird Altglas getrennt?
Leere Glasverpackungen gehören in den Glascontainer. Das sind zum Beispiel
Weinflaschen ohne Pfand
Ölflaschen
Marmeladengläser
Gurkengläser
Gläser für Babynahrung
leere Parfümflaschen aus Glas
Dabei musst du das Glas nach Farben sortieren:
Weißglas
Braunglas
Grünglas
Blaues, rotes oder andersfarbiges Verpackungsglas gehört in den Container für Grünglas. Grünes Glas verträgt beim Recycling einen größeren Anteil anderer Farben als weißes oder braunes Glas.
Schraubdeckel solltest du möglichst entfernen, also abschrauben. Sie gehören je nach örtlichem Sammelsystem in die Gelbe Tonne, den Gelben Sack oder die Wertstofftonne.
Wenn du den Deckel einmal vergisst, kann er bei der Verarbeitung zwar aussortiert werden. Ohne Deckel lässt sich das Glas aber besser verwerten.
Du musst die Gläser nicht gründlich ausspülen. Sie sollten aber leer sein.
Was gehört nicht in den Altglascontainer?
Nicht jedes Glas gehört in den Glascontainer.
Diese Dinge gehören nicht hinein:
Trinkgläser
Fensterglas
Spiegel
Porzellan
Keramik
Glühbirnen
LED-Lampen
Leuchtstoffröhren
feuerfestes Glas
Geschirr aus Glas
Diese Glasarten haben eine andere Zusammensetzung als Verpackungsglas und können das Recycling stören.
Pfandflaschen gibst du im Geschäft zurück. Dafür bekommst du das Pfand zurück.
Wann darf man Altglas einwerfen?
Altglascontainer stehen häufig in Wohngebieten. Das Einwerfen der Flaschen ist sehr laut.
Deshalb darfst du die Container nur zu bestimmten Zeiten benutzen. Die genauen Einwurfzeiten stehen normalerweise direkt auf dem Container.
Häufig darf Altglas nur tagsüber an Werktagen eingeworfen werden. Manche Städte haben zusätzliche Ruhezeiten. Halte dich deshalb immer an die Zeiten auf dem Schild.
So vermeidest du auch Ärger mit den Nachbarn.

Die Biotonne: Was gehört in den Biomüll?
In die Biotonne gehören organische Abfälle aus Küche und Garten.
Das sind zum Beispiel:
Obst- und Gemüsereste
Kaffeesatz und Kaffeefilter
Teebeutel
Eierschalen
verwelkte Blumen
kleine Mengen Gartenabfälle
Rasen- und Pflanzenschnitt
verdorbene Lebensmittel ohne Verpackung
Aus Bioabfall können unter anderem Kompost und Biogas entstehen.
Was gehört nicht in die Biotonne?
Auf keinen Fall gehören normale Plastiktüten oder andere Kunststoffverpackungen in die Biotonne.
Auch sogenannte kompostierbare Bioplastiktüten sind nicht überall erlaubt. In vielen Entsorgungsanlagen werden sie nicht schnell genug abgebaut oder können nicht zuverlässig von normalen Plastiktüten unterschieden werden.
Welche Abfälle genau in die Biotonne dürfen, entscheidet der örtliche Entsorgungsbetrieb. Das gilt auch für Fleisch, Fisch, Knochen und gekochte Essensreste.
Prüfe deshalb die Regeln deiner Stadt oder Gemeinde. Dort erfährst du auch, ob du Biomüll in Zeitungspapier, Papiertüten oder speziellen Beuteln sammeln darfst.
Der Gelbe Sack / die Gelbe Tonne
In den Gelben Sack oder in die Gelbe Tonne gehören leere Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas bestehen.
Meistens sind diese Verpackungen aus:
Kunststoff,
Aluminium,
Weißblech oder
Verbundstoffen.
Verpackungen aus Kunststoff
Dazu gehören zum Beispiel:
Joghurtbecher
Wurst- und Käseverpackungen
Eisverpackungen
Shampoo- und Duschgelflaschen
Verpackungsfolien
Kunststofftüten, die als Verpackung dienten
leere Zahnpastatuben
Styroporverpackungen
Wichtig ist der Unterschied zwischen einer Verpackung und einem anderen Gegenstand aus Kunststoff.
Eine leere Shampoo-Flasche ist eine Verpackung und gehört in die Gelbe Tonne. Eine kaputte Plastikschüssel oder eine alte Zahnbürste ist keine Verpackung.
Solche Gegenstände dürfen nur dann in diese Tonne, wenn es an deinem Wohnort eine Wertstofftonne gibt, in der auch andere Gegenstände aus Kunststoff und Metall gesammelt werden. Sonst gehören sie je nach Gegenstand in den Restmüll oder zum Wertstoffhof.
Verpackungen aus Aluminium
Dazu gehören zum Beispiel:
Deckel von Joghurtbechern
Aluminiumfolie, wenn sie eine Verpackung war
leere Senftuben
leere Aluminiumdosen
vollständig leere Sprühdosen aus Aluminium
Verpackungen aus Weißblech
Dazu gehören zum Beispiel:
Konservendosen
Kronkorken
Metalldeckel
vollständig leere Sprühdosen aus Weißblech
Verpackungen aus Verbundstoffen
Verbundstoffe bestehen aus mehreren Materialien, die miteinander verbunden sind.
Dazu gehören zum Beispiel:
Milch- und Saftkartons
andere Getränkekartons
beschichtete Verpackungen

Muss ich Verpackungen ausspülen?
Die Verpackung sollte vollständig leer sein. Dafür gibt es auch das Wort restentleert.
Du musst einen Joghurtbecher, eine Dose oder eine Plastikverpackung aber nicht extra mit heißem Wasser und Spülmittel auswaschen. Das würde unnötig Wasser und Energie verbrauchen.
Muss der Deckel vom Joghurtbecher ab?
Wenn du einen Joghurtbecher mit einem Deckel aus Aluminium hast, solltest du den Deckel vollständig vom Becher abtrennen.
Beide Teile kommen anschließend in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
Der Grund ist, dass die Sortieranlage den Kunststoffbecher und den Aluminiumdeckel dann leichter erkennen und voneinander trennen kann.
Verpackungen solltest du außerdem nicht fest ineinanderstecken. Ein leerer Joghurtbecher sollte also nicht in einem anderen Becher stecken.
Du kannst verschiedene Verpackungen lose in der Tonne oder im Sack sammeln.
Wohin gehören Spraydosen?
Vollständig leere Spraydosen gehören normalerweise in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
Ist die Dose nicht vollständig leer, kann sie noch unter Druck stehen oder gefährliche Stoffe enthalten. Dann gehört sie zur kommunalen Schadstoffsammlung oder zu einer anderen örtlichen Annahmestelle.
Prüfe bei Unsicherheit das Abfall-ABC deines Wohnortes.
Wohin gehört Styropor?
Styroporverpackungen gehören normalerweise in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
Das gilt zum Beispiel für Styropor, das ein Elektrogerät oder einen anderen Gegenstand in einem Karton geschützt hat.
Styropor aus Bau- und Dämmmaterial gehört dagegen nicht in die Gelbe Tonne. Dafür gelten besondere Entsorgungsregeln.
Auch hier solltest du bei Unsicherheit die Informationen deines örtlichen Entsorgungsbetriebs prüfen.
Regionale Unterschiede bei der Mülltrennung
Die Regeln für die Mülltrennung sind in Deutschland nicht überall genau gleich.
Manche Städte haben eine Gelbe Tonne, andere verwenden Gelbe Säcke. In einigen Gemeinden gibt es eine Wertstofftonne, in die neben Verpackungen auch andere Gegenstände aus Kunststoff oder Metall dürfen.
Auch die Regeln für Biomüll, Gartenabfälle, Sperrmüll und Schadstoffe können unterschiedlich sein.
Am einfachsten findest du die richtigen Informationen mit diesen Suchbegriffen:
Name deines Wohnortes + Mülltrennung
Name deines Wohnortes + Abfall-ABC
Name deines Wohnortes + Wertstoffhof
Name deines Wohnortes + Schadstoffmobil
Oft steht auch direkt auf den Tonnen oder Säcken, was hineindarf und was nicht.
Und natürlich kannst du deine Nachbarn fragen:
„Entschuldigung, wie wird der Müll hier im Haus getrennt?“
„Wissen Sie, in welche Tonne das gehört?“
„Wo finde ich die Informationen zur Mülltrennung?“
Die meisten Menschen helfen dir wahrscheinlich gern. Und du vermeidest einen Zettel an der Mülltonne, auf dem steht: „Bitte den Müll richtig trennen!“
Die Restmülltonne
In den Restmüll gehört der Abfall, der nicht recycelt werden kann und für den es keinen besonderen Sammelweg gibt.
Das sind zum Beispiel:
benutzte Taschentücher und Servietten
Windeln
Staubsaugerbeutel
Kehricht
kaputtes Porzellan und Keramik in kleinen Mengen
stark verschmutzte Pappe
gewöhnliche Kassenzettel
kalte Asche in kleinen Mengen
Oft hörst du den Satz „In den Restmüll gehört alles, was nicht in die anderen Tonnen passt“. Das ist allerdings etwas zu ungenau.
Batterien, Elektrogeräte, Chemikalien, flüssige Farben, Lacke und andere Problemstoffe gehören niemals in den Restmüll. Auch wenn sie in keine der anderen Tonnen passen, brauchen sie einen besonderen Sammelweg.
Der Wertstoffhof
Auf einem Wertstoffhof kannst du viele Abfälle abgeben, die nicht in die normalen Mülltonnen gehören.
Je nach Wertstoffhof werden dort zum Beispiel angenommen:
Elektrogeräte
Metallschrott
große Kartons
Sperrmüll
größere Mengen Gartenabfälle
Bauabfälle in kleinen Mengen
Holz
Batterien
bestimmte Problemstoffe
Nicht jeder Wertstoffhof nimmt alle Abfallarten an. Für Lacke, Chemikalien oder nicht vollständig leere Sprühdosen gibt es an manchen Orten ein Schadstoffmobil oder eine besondere Problemstoffsammlung.
Informiere dich deshalb vor der Fahrt:
Was wird angenommen?
Ist die Abgabe kostenlos?
Brauchst du einen Termin?
Musst du deinen Ausweis mitbringen?
Welche Mengen darfst du abgeben?
Elektrogeräte richtig entsorgen
Elektrogeräte gehören nicht in den Restmüll, in die Gelbe Tonne oder zum Sperrmüll. Sie enthalten wertvolle Materialien, können aber auch Schadstoffe enthalten. Deshalb müssen sie getrennt gesammelt werden.
Alte Elektrogeräte kannst du normalerweise kostenlos bei einem kommunalen Wertstoffhof abgeben.
Zusätzlich müssen bestimmte größere Geschäfte Elektroaltgeräte zurücknehmen. Das gilt vor allem für große Elektrohändler sowie für größere Supermärkte, Discounter und Baumärkte, wenn sie regelmäßig Elektrogeräte verkaufen.
Kleine Elektrogeräte mit einer Kantenlänge von höchstens 25 Zentimetern kannst du bei den zur Rücknahme verpflichteten Händlern normalerweise auch dann abgeben, wenn du nichts Neues kaufst.
Dazu gehören zum Beispiel:
elektrische Zahnbürsten
Handys
kleine Radios
Rasierer
Toaster
Taschenrechner
kleine Lampen mit elektrischen Bauteilen
Kaufst du ein großes Elektrogerät, muss ein zur Rücknahme verpflichteter Händler ein gleichartiges altes Gerät kostenlos zurücknehmen.
Beispiel: Deine Waschmaschine ist kaputt und du kaufst eine neue Waschmaschine. Dann kannst du die alte Maschine kostenlos zurückgeben. Wird die neue Waschmaschine geliefert, solltest du die Mitnahme des alten Geräts direkt beim Kauf angeben oder vereinbaren.
Batterien und Akkus richtig entsorgen
Batterien und Akkus gehören niemals in den Hausmüll oder in die Gelbe Tonne. Sie können Schadstoffe enthalten und bei falscher Entsorgung Brände verursachen.
Du kannst alte Batterien und Akkus kostenlos im Handel zurückgeben.
Sammelboxen findest du zum Beispiel:
im Supermarkt
im Discounter
im Drogeriemarkt
im Elektrogeschäft
im Baumarkt
im Warenhaus

Oft stehen die Sammelboxen in der Nähe der Kasse oder am Ausgang.
Auch manche Wertstoffhöfe und kommunalen Sammelstellen nehmen Batterien und Akkus an.
Bei beschädigten oder aufgeblähten Lithium-Akkus solltest du besonders vorsichtig sein. Klebe frei liegende Pole ab, transportiere den Akku sicher und frage bei der Sammelstelle nach, wie du ihn abgeben sollst.
Mülltrennung in Deutschland: Das Wichtigste im Überblick
Wenn du neu in Deutschland bist, wirken die vielen Tonnen und Regeln vielleicht zunächst kompliziert.
Du musst aber nicht sofort jede Ausnahme kennen. Diese Grundregeln helfen dir im Alltag:
Papier und Karton kommen in die Papiertonne.
Leere Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen kommen in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack.
Glasverpackungen kommen nach Farben getrennt in den Glascontainer.
Küchen- und Gartenabfälle kommen nach den örtlichen Regeln in die Biotonne.
Nicht verwertbarer Haushaltsmüll kommt in die Restmülltonne.
Batterien, Elektrogeräte und Problemstoffe brauchen besondere Sammelstellen.
Pfandflaschen und Pfanddosen gibst du im Geschäft zurück.
Im Zweifel prüfst du das Abfall-ABC deiner Stadt oder Gemeinde.
Wenn du den Müll richtig trennst, schützt du nicht nur Ressourcen und Umwelt. Du vermeidest auch zusätzliche Kosten und mögliche Konflikte in deinem Haus.
Denn viele Menschen halten sich sehr genau an die Regeln und erwarten, dass ihre Nachbarn das ebenfalls tun.
Häufige Fragen zur Mülltrennung in Deutschland
Was gehört in die Gelbe Tonne?
In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gehören leere Verpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen. Dazu gehören zum Beispiel Joghurtbecher, Konservendosen, Verpackungsfolien und Getränkekartons.
Muss ich Joghurtbecher ausspülen?
Nein. Der Becher sollte vollständig leer sein, muss aber nicht extra ausgespült werden. Trenne den Aluminiumdeckel vollständig vom Kunststoffbecher.
Gehören Plastiktüten in die Gelbe Tonne?
Nur wenn sie eine Verpackung waren. Ein leerer Kunststoffbeutel für Lebensmittel kann zum Beispiel hineingehören. Müllbeutel oder andere Produkte aus Kunststoff gehören nicht automatisch in die Gelbe Tonne.
In welche Tonne gehört eine Pizzaschachtel?
Eine leere und saubere Pizzaschachtel kann ins Altpapier. Stark fettige oder mit Essensresten verschmutzte Teile gehören in den Restmüll.
Wohin gehören Kassenzettel?
Kassenzettel aus Thermopapier gehören normalerweise in den Restmüll. Trägt das Thermopapier den Blauen Engel, darf es ins Altpapier.
Wohin gehören Batterien?
Batterien und Akkus gehören nicht in den Hausmüll. Du kannst sie kostenlos in Sammelboxen im Handel oder bei kommunalen Sammelstellen abgeben.
Wohin gehört ein kaputter Wasserkocher?
Ein kaputter Wasserkocher ist ein Elektroaltgerät. Du kannst ihn kostenlos beim Wertstoffhof oder bei einer geeigneten Rücknahmestelle im Handel abgeben.
Sind die Regeln zur Mülltrennung überall gleich?
Nein. Die Sammelsysteme und einzelne Regeln unterscheiden sich je nach Stadt und Gemeinde. Prüfe bei Unsicherheit das Abfall-ABC deines Wohnortes.
Sind
der Verbrauch - the consumptiondie Verpackung - packagingzusammenfalten - to fold up
Vokabeln zur Mülltrennung
der Rohstoff – raw material
der Verbrauch – consumption
der CO₂-Ausstoß – CO₂ emissions
die Verpackung – packaging
der Abfall – waste
der Sammelbehälter – collection container
die Mülltrennung – waste separation
der Wertstoffhof – recycling centre
der Restmüll – residual waste
der Biomüll – organic waste
das Altpapier – waste paper
das Altglas – waste glass
die Papiertonne – paper recycling bin
die Biotonne – organic waste bin
die Restmülltonne – residual waste bin
der Gelbe Sack – yellow recycling bag
die Gelbe Tonne – yellow recycling bin
der Glascontainer – bottle bank
das Pfand – deposit
die Pfandflasche – returnable bottle
der Kunststoff – plastic
das Weißblech – tinplate
der Verbundstoff – composite material
das Styropor – expanded polystyrene / Styrofoam
restentleert – completely emptied
zusammenfalten – to fold up
bestehen aus – to consist of
abschrauben – to unscrew
Rücksicht nehmen – to be considerate
ineinanderstecken – to put one item inside another
etwas wiederverwerten – to recycle / recover something
%2013_12_21.png)









Kommentare