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Beim Arzt auf Deutsch: Beschwerden beschreiben und Fragen verstehen

Aktualisiert: vor 1 Tag

„Was kann ich für Sie tun?“


Du sitzt endlich im Behandlungszimmer. Den Termin hast du erfolgreich vereinbart, an der Anmeldung hat alles funktioniert – und jetzt schaut dich der Arzt fragend an.


„Ich habe Rückenschmerzen“, kannst du sagen. Aber wie erklärst du, dass die Schmerzen vor einer Woche angefangen haben, seit zwei Tagen stärker werden und dass jetzt auch dein Bein weh tut?


Genau an diesem Punkt wird ein Arztbesuch in einer anderen Sprache schwierig. Meistens fehlen dir nicht die Wörter für einzelne Beschwerden wie Husten, Fieber oder Kopfschmerzen. Schwieriger ist es, die Entwicklung deiner Beschwerden zu beschreiben und die Rückfragen des Arztes zu verstehen.


In diesem Artikel lernst du, wie du deine Beschwerden als kleine Zeitleiste erklärst, typische Fragen zu Schmerzen verstehst und nachfragst, wenn dir eine Diagnose oder Anweisung unklar ist.


Kurz erklärt: So beschreibst du Beschwerden beim Arzt


Für ein verständliches Gespräch brauchst du vor allem drei Informationen:

  1. Wann haben die Beschwerden angefangen?

  2. Wie haben sie sich verändert?

  3. Wann werden sie besser oder schlechter?


Statt nur mehrere Symptome aufzuzählen, kannst du zum Beispiel sagen:


„Angefangen hat es vor drei Tagen mit Halsschmerzen. Gestern kam Husten dazu. Seit heute Morgen habe ich auch starke Kopfschmerzen.“


Der Arzt hört dadurch nicht nur, welche Beschwerden du hast. Er erkennt auch, in welcher Reihenfolge sie aufgetreten sind und was neu dazugekommen ist.


Ein praktisches Satzmuster ist:


„Angefangen hat es vor … mit … . Seit … ist es schlimmer. Besonders schlimm wird es, wenn …“


Mit diesem einfachen Aufbau kannst du Rücken-, Bauch-, Hals- oder Kopfschmerzen genauer beschreiben.


Hör dir die Podcastfolge an


In dieser Folge von Uplevel Your German hörst du die wichtigsten Formulierungen und kannst gleichzeitig üben, typische Fragen eines Arztes zu verstehen.



Über wichtige Wörter für den Arztbesuch habe ich bereits in Folge 024 gesprochen. Dort ging es unter anderem um Erkältung, Husten, Kopfschmerzen, Fieber und darum, wie du ein Medikament einnehmen sollst.

Kostenloses PDF mit deutschem Wortschatz zu Krankheit, Medikamenten und Arztbesuch auf einem Tablet

Du kannst dir die wichtigsten Wörter aus Folge 024 hier als kostenloses PDF herunterladen:




Hier gehen wir einen Schritt weiter. Denn die Wörter für einzelne Symptome sind nur ein Teil des Gesprächs. Der Arzt möchte normalerweise auch wissen, wie alles angefangen hat und wie es dir inzwischen geht.



Beschreibe deine Beschwerden als kleine Zeitleiste


Viele Deutschlerner können gut sagen, was ihnen fehlt:

  • „Ich habe Halsschmerzen.“

  • „Mir tut der Bauch weh.“

  • „Ich habe starke Kopfschmerzen.“


Das ist wichtig und grammatisch völlig richtig. Für den Arzt reicht diese Information aber meistens noch nicht.


Nehmen wir diesen Satz:

„Ich habe Halsschmerzen, Husten und Kopfschmerzen.“


Der Arzt weiß jetzt, welche Beschwerden du hast. Er weiß aber nicht, ob alles gleichzeitig angefangen hat. Vielleicht hattest du zuerst nur Halsschmerzen und die anderen Beschwerden sind erst später dazugekommen.


Genauer wäre deshalb:

„Angefangen hat es vor drei Tagen mit Halsschmerzen. Gestern kam Husten dazu. Und heute Morgen hatte ich auch starke Kopfschmerzen.“


Das klingt nicht komplizierter. Es gibt dem Arzt aber deutlich mehr Informationen.


So erklärst du, wann es angefangen hat

Diese Formulierungen kannst du für viele verschiedene Beschwerden benutzen:

  • „Angefangen hat es vor drei Tagen.“

  • „Seit gestern Abend habe ich Fieber.“

  • „Die Schmerzen habe ich seit ungefähr einer Woche.“

  • „Heute Morgen hatte ich zum ersten Mal Schmerzen.“

  • „Am Wochenende hat es plötzlich angefangen.“


Achte besonders auf den Unterschied zwischen vor und seit:


„Vor drei Tagen hat es angefangen.“

Der Anfang war vor drei Tagen.

„Seit drei Tagen habe ich Schmerzen.“

Die Schmerzen haben vor drei Tagen angefangen und sind immer noch da.



So beschreibst du eine Veränderung

Danach kannst du erklären, wie sich die Beschwerden entwickelt haben:

  • „Zuerst war es nur der Hals. Dann kam der Husten dazu.“

  • „Am Anfang waren die Schmerzen nur leicht.“

  • „Seit gestern sind die Schmerzen deutlich stärker.“

  • „Erst hatte ich nur Kopfschmerzen. Später wurde mir auch übel.“

  • „Inzwischen tut mir auch das rechte Bein weh.“

  • „Es wird jeden Tag etwas schlimmer.“


Übel bedeutet hier, dass du das Gefühl hast, dich übergeben zu müssen. Auf Englisch heißt es ungefähr „nauseous“.


Das Wort inzwischen ist bei solchen Beschreibungen besonders praktisch. Es zeigt, dass sich die Situation seit dem Anfang verändert hat:


„Am Anfang tat nur der Rücken weh. Inzwischen zieht der Schmerz bis ins Bein.“


So erklärst du, wann es schlimmer wird

Der Arzt fragt häufig, ob bestimmte Bewegungen oder Situationen die Beschwerden verändern.


Du kannst zum Beispiel sagen:

  • „Beim Schlucken tut es weh.“

  • „Wenn ich liege, wird der Husten schlimmer.“

  • „Beim Treppensteigen bekomme ich schlecht Luft.“

  • „Nach dem Essen sind die Schmerzen stärker.“

  • „Wenn ich mich bücke, tut es besonders weh.“

  • „Wenn ich mich ausruhe, wird es etwas besser.“


Die Kombination aus beim + Substantiv ist hier sehr nützlich:

  • beim Schlucken

  • beim Gehen

  • beim Sitzen

  • beim Aufstehen

  • beim Treppensteigen


Du kannst aber auch einen Satz mit wenn bilden:

„Wenn ich lange sitze, werden die Schmerzen stärker.“



Typische Fragen des Arztes verstehen


Du hast deine Beschwerden erklärt. Dann stellt der Arzt eine Rückfrage – und benutzt vielleicht ein Wort, das du noch nie gehört hast.


Das bedeutet nicht, dass du selbst sofort mit vielen medizinischen Fachwörtern sprechen musst. Oft reicht es, wenn du verstehst, was der Arzt wissen möchte.


„Ist der Schmerz stechend oder dumpf?“

Ein stechender Schmerz fühlt sich kurz, spitz oder scharf an. Vielleicht hast du das Gefühl, als würde dich etwas von innen mit einer Nadel stechen.


Du kannst sagen:

  • „Der Schmerz ist stechend.“

  • „Es sticht.“

  • „Manchmal habe ich einen kurzen, stechenden Schmerz.“


Auf Englisch entspricht stechend ungefähr sharp oder stabbing.


Ein dumpfer Schmerz fühlt sich eher drückend, schwer oder breit an. Häufig kannst du nicht genau auf eine kleine Stelle zeigen.


Du könntest antworten:

  • „Es ist eher ein dumpfer Schmerz.“

  • „Es fühlt sich wie ein Druck an.“

  • „Es tut nicht an einer kleinen Stelle weh, sondern eher im ganzen Bereich.“


Dumpf wird auf Englisch häufig mit dull beschrieben.


Du musst nicht versuchen, besonders medizinisch zu klingen. Der einfache Satz „Es fühlt sich wie ein Druck an“ ist vollkommen in Ordnung.


„Strahlt der Schmerz aus?“

Diese Frage kann überraschend sein, weil das Verb strahlen normalerweise an Licht erinnert.

Beim Arzt bedeutet ausstrahlen jedoch: Ein Schmerz bleibt nicht nur an einer Stelle, sondern zieht in eine andere Körperregion.

Zum Beispiel beginnt der Schmerz im unteren Rücken und zieht von dort ins Bein.

Du kannst antworten:

  • „Ja, der Schmerz zieht bis ins rechte Bein.“

  • „Der Schmerz beginnt im Rücken und zieht nach vorne.“

  • „Nein, er bleibt nur an einer Stelle.“

  • „Nein, der Schmerz strahlt nicht aus.“

Auf Englisch entspricht ausstrahlen hier ungefähr to radiate.



Ausstrahlen oder sich ausbreiten?

Diese beiden Formulierungen beschreiben nicht genau dasselbe.


„Der Schmerz strahlt ins Bein aus.“

Der Schmerz zieht von einer Stelle in eine bestimmte Richtung oder Körperregion.


„Der Schmerz breitet sich aus.“

Der schmerzende Bereich wird größer.


Vielleicht hat zuerst nur eine kleine Stelle im Rücken wehgetan. Später tut der ganze Rücken weh. Dann kannst du sagen:

„Am Anfang tat nur eine kleine Stelle weh. Inzwischen hat sich der Schmerz auf den ganzen Rücken ausgebreitet.“


Das ist ein kleiner, aber wichtiger Unterschied:

  • ausstrahlen: Der Schmerz zieht in eine andere Region.

  • sich ausbreiten: Der betroffene Bereich wird größer.


Wo genau tut es weh?“

Diese Frage ist sehr konkret gemeint. Der Arzt möchte möglichst genau wissen, an welcher Stelle du Schmerzen hast.


Du kannst auf die Stelle zeigen und sagen:

  • „Hier, im unteren Rücken.“

  • „Hier, auf der linken Seite.“

  • „Direkt unter den Rippen.“

  • „Eher hinten am Kopf.“

  • „Genau an dieser Stelle.“

„Überall“ hilft dem Arzt meistens nur wenig – auch wenn es sich für dich wirklich so anfühlt, als würde alles wehtun.


Überlege deshalb möglichst schon vor dem Termin:

  • Ist der Schmerz rechts oder links?

  • Ist er vorne oder hinten?

  • Ist er oben oder unten?

  • Kannst du auf eine genaue Stelle zeigen?

  • Ist nur eine kleine Stelle betroffen oder ein größerer Bereich?


Eine sprachliche Überraschung: Was ist eine Infusion?


Manche Wörter sind nicht schwierig, weil du sie noch nie gehört hast. Sie sind schwierig, weil du glaubst, dass du ihre Bedeutung schon kennst.


Ein gutes Beispiel ist das Wort Infusion.


Wenn du Spanisch oder Italienisch sprichst, denkst du bei infusión oder infusione vielleicht zuerst an einen Kräutertee oder einen warmen Aufguss.


Im Deutschen bedeutet Infusion normalerweise etwas anderes.

Eine Infusion ist ein Tropf. Dabei gelangt Flüssigkeit durch einen dünnen Schlauch und eine Nadel direkt in die Vene.


Stell dir vor, der Arzt sagt:

„Wir geben Ihnen jetzt eine Infusion.“

Und du denkst kurz an einen warmen Kamillentee, während bereits eine Nadel vorbereitet wird.


Solche Missverständnisse entstehen nicht, weil du gar nichts verstehst. Du ordnest ein bekannt klingendes Wort nur falsch ein.


Deshalb ist es sinnvoll, auch bei scheinbar bekannten Wörtern nachzufragen:

„Was genau meinen Sie mit Infusion?“



So fragst du nach, wenn du etwas nicht verstanden hast


Das Gespräch ist fast vorbei. Der Arzt erklärt dir, wie du ein Medikament einnehmen sollst.


Er spricht schnell, benutzt ein unbekanntes Wort – und du nickst.


Vielleicht möchtest du das Gespräch nicht aufhalten. Vielleicht fühlst du dich sowieso schon schwach. Oder du denkst, dass du später zu Hause alles nachschauen kannst.


Dann verlässt du die Praxis und weißt plötzlich nicht mehr:

  • Sollst du die Tablette einmal oder dreimal am Tag nehmen?

  • Sollst du sie vor oder nach dem Essen nehmen?

  • Wie lange sollst du das Medikament nehmen?

  • Was sollst du tun, wenn es nicht besser wird?


In diesem Moment solltest du nicht einfach weiter nicken. Du darfst nachfragen.


Einfache Sätze zum Nachfragen

  • „Können Sie das bitte noch einmal erklären?“

  • „Das habe ich nicht verstanden. Was bedeutet das?“

  • „Können Sie bitte etwas langsamer sprechen?“

  • „Können Sie den letzten Satz bitte wiederholen?“

  • „Was muss ich jetzt genau machen?“


Wenn es um ein Medikament geht:

  • „Wie oft soll ich das nehmen?“

  • „Wie lange soll ich das nehmen?“

  • „Soll ich die Tabletten vor oder nach dem Essen nehmen?“

  • „Soll ich das Medikament jeden Tag nehmen?“

  • „Was soll ich machen, wenn es nicht besser wird?“

  • „Gibt es etwas, das ich nicht essen oder trinken darf?“


Der vielleicht hilfreichste Satz beim Arzt

„Können Sie das bitte aufschreiben?“


Dieser Satz hilft dir oft mehr als ein Wörterbuch.


Im Gespräch bist du vielleicht nervös und verstehst einen medizinischen Begriff nicht sofort. Wenn du ihn aber schwarz auf weiß hast, kannst du ihn später in Ruhe nachschlagen oder übersetzen.


Du kannst auch genauer fragen:

  • „Können Sie mir den Namen bitte aufschreiben?“

  • „Können Sie bitte aufschreiben, wie oft ich das nehmen soll?“

  • „Können Sie mir die Diagnose bitte aufschreiben?“

  • „Können Sie mir bitte notieren, was ich als Nächstes tun soll?“


Auch in der eigenen Sprache kann es schwer sein, sich nach einem Arztgespräch an alle Einzelheiten zu erinnern.


Das Problem ist deshalb nicht, dass du um eine Wiederholung bittest. Das Problem wäre, mit einem Rezept nach Hause zu gehen und nicht zu wissen, was du damit machen sollst.


Beispiel: Ein kurzes Gespräch beim Arzt


Arzt: Guten Morgen. Was kann ich für Sie tun?

Patientin: Angefangen hat es vor einer Woche mit leichten Rückenschmerzen. Seit zwei Tagen wird es schlimmer, besonders wenn ich mich bücke.

Arzt: Wo genau tut es weh?

Patientin: Hier, im unteren Rücken auf der rechten Seite.

Arzt: Ist der Schmerz eher stechend oder dumpf?

Patientin: Meistens fühlt es sich wie ein Druck an. Beim Aufstehen sticht es manchmal.

Arzt: Strahlt der Schmerz ins Bein aus?

Patientin: Ja, seit gestern zieht er bis ins rechte Bein.

Arzt: Ich verschreibe Ihnen ein Medikament. Nehmen Sie es zunächst zweimal täglich.

Patientin: Soll ich es vor oder nach dem Essen nehmen?

Arzt: Nach dem Essen.

Patientin: Und wie lange soll ich es nehmen? Können Sie mir das bitte aufschreiben?


In diesem Gespräch sind die einzelnen Sätze nicht besonders kompliziert. Die Schwierigkeit besteht darin, sie im richtigen Moment zu verstehen und spontan zu benutzen.


So kannst du dich auf einen Arztbesuch vorbereiten

Du musst zu Hause keinen perfekten Vortrag vorbereiten. Ein paar kurze Notizen können dir aber helfen.


Schreibe vor dem Termin auf:

1. Wann hat es angefangen?„Vor ungefähr einer Woche.“

2. Was war das erste Symptom?„Zuerst hatte ich leichte Rückenschmerzen.“

3. Was hat sich verändert?„Seit zwei Tagen sind die Schmerzen stärker.“

4. Was macht es schlimmer oder besser?„Beim Bücken wird es schlimmer. Im Liegen wird es etwas besser.“

5. Gibt es weitere Beschwerden?„Seit gestern zieht der Schmerz ins rechte Bein.“


Du kannst diese Notizen auf Deutsch oder in deiner eigenen Sprache mitnehmen. Wichtig ist vor allem, dass du im Gespräch nicht erst überlegen musst, wann alles angefangen hat.


Auch eine Liste deiner Medikamente kann hilfreich sein. Die sprachlichen Beispiele in diesem Artikel dienen jedoch nur zur Vorbereitung auf das Gespräch und ersetzen keine medizinische Beratung.


Übung: Wie beginnt dein erster Satz beim Arzt?


Ergänze diesen Satz für eine erfundene oder frühere Situation:

„Angefangen hat es vor … mit … . Seit … ist es schlimmer. Besonders schlimm wird es, wenn …“


Zum Beispiel:

„Angefangen hat es vor vier Tagen mit leichten Halsschmerzen. Seit gestern ist es schlimmer. Besonders schlimm wird es, wenn ich schlucke.“


Oder:

„Angefangen hat es vor zwei Wochen mit Schmerzen im Knie. Seit dem Wochenende sind sie stärker. Besonders schlimm wird es, wenn ich Treppen steige.“


Sage deinen Satz einmal laut. Beim Sprechen bemerkst du oft schneller, an welcher Stelle dir noch ein Wort oder eine Formulierung fehlt.



Im Sprachclub spontan antworten üben


Die Fragen des Arztes kannst du in einem Podcast hören und in einem Artikel nachlesen:

„Seit wann haben Sie das?“

„Ist der Schmerz stechend oder dumpf?“

„Strahlt er aus?“

Beim Lesen und Hören wirken solche Sätze oft schon ganz vertraut. Ob sie dir im richtigen Moment auch einfallen, merkst du aber erst im Gespräch.


Genau das üben wir im CharLingua Sprachclub. Du benutzt neue Formulierungen in echten Gesprächen, bis du nicht mehr lange über jeden einzelnen Satz nachdenken musst.


Dabei geht es nicht darum, medizinische Diagnosen zu üben. Du trainierst, Erlebnisse verständlich zu beschreiben, auf Rückfragen zu reagieren und nachzufragen, wenn etwas unklar ist. Das hilft dir nicht nur beim Arzt, sondern auch in vielen anderen Alltagssituationen in Deutschland.


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Du kannst mit einer Schnupperwoche starten und in Ruhe ausprobieren, ob der Sprachclub zu dir passt.



Häufige Fragen zum Arztbesuch auf Deutsch

Wie sage ich dem Arzt, seit wann ich Beschwerden habe?

Du kannst sagen:

  • „Seit gestern habe ich Fieber.“

  • „Die Schmerzen habe ich seit einer Woche.“

  • „Vor drei Tagen hat es angefangen.“

  • „Angefangen hat es am Wochenende.“

Mit seit beschreibst du einen Zeitraum, der bis heute dauert. Mit vor sagst du, wann etwas begonnen hat.

Häufige Wörter sind:

  • stechend: kurz, scharf oder spitz

  • dumpf: drückend, schwer oder breit

  • brennend: wie ein brennendes Gefühl

  • ziehend: der Schmerz zieht durch einen Bereich

  • pochend: der Schmerz fühlt sich rhythmisch an

Du musst diese Wörter nicht alle selbst benutzen. Du kannst auch sagen: „Es fühlt sich wie ein Druck an“ oder „Es sticht.“

Der Schmerz bleibt nicht an einer Stelle, sondern zieht in eine andere Körperregion. Zum Beispiel kann ein Schmerz im Rücken bis ins Bein ausstrahlen.

Wenn ein Schmerz ausstrahlt, zieht er von einer Stelle in eine andere Region.

Wenn ein Schmerz sich ausbreitet, wird der betroffene Bereich größer.

Du kannst freundlich und direkt sagen:

„Können Sie bitte etwas langsamer sprechen?“

Oder:

„Entschuldigung, Deutsch ist nicht meine Muttersprache. Können Sie das bitte noch einmal langsam erklären?“

Diese Sätze sind hilfreich:

  • „Was bedeutet das?“

  • „Können Sie das bitte noch einmal erklären?“

  • „Was muss ich jetzt genau machen?“

  • „Können Sie mir das bitte aufschreiben?“


Drei Dinge für deinen nächsten Arztbesuch


Wenn der Arzt dich das nächste Mal fragt: „Was kann ich für Sie tun?“, musst du nicht bei „Ich habe Rückenschmerzen“ aufhören.


Du kannst erklären:

„Angefangen hat es vor einer Woche mit leichten Rückenschmerzen. Seit zwei Tagen wird es schlimmer, besonders wenn ich mich bücke.“


Wenn der Arzt fragt, ob der Schmerz ausstrahlt, weißt du, was gemeint ist. Und falls die Erklärung zu schnell kommt, kannst du sagen:

„Wie lange soll ich die Tabletten nehmen? Können Sie mir das bitte aufschreiben?“


Merke dir für deinen nächsten Arztbesuch:

Beschreibe deine Beschwerden als kleine Zeitleiste. Höre genau auf die Rückfragen des Arztes. Und wenn du etwas nicht verstanden hast, nick nicht einfach – frag nach.


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Hallo, ich bin Charlotte von Strotha!

 

Ich bin zertifizierte Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache und unterrichte seit 2015 erwachsene Deutschlerner aus aller Welt.

Auf CharLingua erkläre ich Deutsch so, wie du es im Alltag wirklich hörst und brauchst – beim Smalltalk, im Beruf oder im Gespräch mit Nachbarn und Freunden.

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Ich bin Charlotte, deutsche Muttersprachlerin und zertifizierte Deutschlehrerin. Ich helfe Deutschlernern aus der ganzen Welt, selbstbewusst und fließend Deutsch zu sprechen.

 

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Charlotte von Strotha, Gründerin von CharLingua
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